Resilienzabende im ländlichen Raum – Pilotierung im St. Galler Rheintal


Wie können Menschen in ländlichen Regionen dabei unterstützt werden, regionale Risiken besser einzuschätzen, vorhandene Vorsorgeangebote zu nutzen und ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten zu kennen?
Gesellschaftliche Resilienz zeigt sich besonders dort, wo Menschen, Gemeinden und lokale Organisationen im Alltag zusammenwirken. Mit einem Pilotprojekt im St. Galler Rheintal untersucht das Resilience Lab deshalb gemeinsam mit Vertreter:innen aus dem Kanton SG sowie dem Zivilschutz, wie regionale Risiken vor Ort vermittelt und konkrete Möglichkeiten zur Vorsorge gemeinsam diskutiert werden können.
Im Fokus stehen Herausforderungen wie extreme Hitze, Trockenheit und eine mögliche Trinkwassermangellage. An zwei Abendveranstaltungen im oberen und unteren Rheintal kommen Bevölkerung, Gemeinden, Fachstellen und weitere lokale Akteur:innen zusammen.
Neben Informationen zu den regional relevanten Risiken im Rheintal werden bestehende Angebote und Instrumente einbezogen – darunter Alertswiss, Empfehlungen zum Notvorrat und der Hitzeplan des Kantons St. Gallen. Auch die im Resilience Lab entwickelten Goldenen Regeln für die Bevölkerung im Krisenfall können in diesem lokalen Kontext gemeinsam mit der Bevölkerung erprobt und weiterentwickelt werden.
Der Pilot soll zeigen, wie individuelle Vorsorge, lokale Netzwerke und institutionelle Rahmenbedingungen zusammenspielen und welche Formen der Wissensvermittlung und des Austauschs sich im regionalen Kontext bewähren.
Gleichzeitig interessiert, welche Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt auch für andere Gemeinden und Regionen relevant sein könnten.
Lokale Krisenvorsorge und Zusammenarbeit im regionalen Kontext
Thema
Krisenvorsorge
Status
In Bearbeitung
Zeitraum
Oktober 2026 laufend
Mit dabei

